Posts by Seishiro

    Ein Anhang: Da ich ja wieder und wieder erwähne wie essentiel das Nemesissystem für das Spiel ist, hier die Geschichte von meinem größten, von diesem System generierten, Feind:


    In Shadow of Mordor hatte ich einen großen Erzfeind, Pushkrimp Black-Blade. In Shadow of War hatte ich multiple Leute die durchaus als meine große Nemesis hatten definiert werden können, doch keiner mehr als Ur-Edin the Breaker, Champion of Gorgoroth.
    Unsere erste Begegnung war zufällig, ich wollte eigentlich gerade einen anderen Kapitän töten den er in eine Falle locken wollte, worüber er nicht sehr erfreut war. Entsprechend streckte er mich nieder. Was allerdings nicht ok war, war dass was folgte, nahm er doch mein legendäres Schwert, zu jener Zeit eines meiner einzigen 3 Legendären Items und zerschmetterte es vor meinen Augen! Was noch schlimmer war, es war direkt nachdem ich alle meine anderen Schwerter außer dem weißen Basisschwert zu Mirian gemacht habe, entsprechend war ich auf einmal SEHR schlecht Ausgerüstet.

    Ich wollte entsprechend also Rache, nahm ich den Verlust von Items doch immer schon viel persönlicher als einfach nur zu sterben. Die Tatsache dass ich mein zerbrochenes Schwert zurückkriegen würde wenn er starb half auch als Motivator, so sehr dass ich sogar eine Todesdrohung sandte um ihn über sein nahes Ende zu informieren.
    Kaum hatte ich ihn gefunden, spottete er darüber wie scheiße meine neue Waffe im Vergleich zu meiner alten war, die Liste der Gründe aus denen er sterben musste wurde entsprechend immer länger! Wir kämpften und ich brachte ihn zu Boden, bereit ihn niederzustrecken!!!!.... und verdrückte mich... ich presste einen Sekundenbruchteil zu früh den Knopf seines Todes, dass einzige mal im ganzen Spiel dass mir dass passierte und verlor damit meine einzige Chance ihn zu töten, gewehrte er mir doch keine Zweite als er meinen Körper wie einen Zweig entzweibrach.

    Von da an folgte Ur-Edings aufstieg an die Macht. Er wurde zum Warchief befördert(2 mal sogar, so dass er der Boss-Warchief von der Festung in Gorgoroth wurde und eine eiserne Wand vor dem Overlord bildete), erhielt Bodyguards, Level, Fähigkeiten, alles was das Olog-Herz begehrte! Jeglicher Versuch ihn zu töten scheiterte, konnte er mich doch OHKOen, war immun gegen Pfeile oder meine Stuns und Enragede durch fast alles! Nichts was ich probierte funktionierte, ich schickte Assassinen, ich ließ seine Bodyguards ihn verraten, ich rannte mit einer Armee in seine Festung, alles vergeblich. Jeglicher Ork den ich gegen ihn einsetzte wurde so wie ich ermordet. Es war als er mich ein weiteres mal töten wollte, war der moment seines Falls gekommen, rammte ihn doch mein damaliger Bodyguard ein Schwert von hinten durch den Kopf(ich war für diesen Killsteal net mal undankbar da er ihn mit den Worten "I am sure you had him, just wanted to lend a hand" abtat was mir half mich besser zu fühlen).

    Zeit verstrich und Ur-Edin kehrte nicht wieder(sein ehemaliger Bodyguard ging mir ein wenig auf die Nerven da er STÄNDIG wiederkehrte aber der Olog-Gott blieb mir erspart). Dies war bis ich auf einen nicht näher erwähnten Nekromanten stieß und es mir graute als ein grölender untoter Ur-Edin vor mir stand, stark wie eh und je und unbesiegbar!
    Wie ich ihn letztlich los wurde? Ich zerschmetterte dass Totem welches ihn an diese Welt band, und schickte ihn ins Reich der Toten zurück! Es war ein klassischer Moment von "Held hat keine Chance und nutzt die Zeit in der der Böse seine Rede hält um gerade noch so zu gewinnen" wobei die Rede in dem Fall nur bedrohliches gröhlen war. So Endete die Geschichte von Ur-Edin the Breaker, Champion of Gorgoroth, the Undead, ein Mann mit unzähligen Namen und mein größter Feind, den ich selbst bis zu seinem zweiten Ableben nicht besiegen konnte!


    Eins vorweg: Es gibt erst jetzt ein Review zu dem Spiel weil ich es zu Release boykottiert habe, war es doch ein full Price Singleplayer Game dass Microtransactions, Preorder-DLC und einen Haufen anderer Industrie Bullshit sachen um sich herum hatte(wie etwa damals den Forthog Orkslayer DLC den sie gsd zurückgenommen haben). Entsprechend habe ich mich geweigert dass Spiel für mehr als 30€ zu kaufen, doch nun im Black Friday Sale war der entsprechende Rabatt früher da als erwartet.
    Nun habe ich dass Spiel durchgespielt(bis Ende von Akt 3 was ich als Ende betrachte da Akt 4 einfach nur ein großer Haufen NICHTS ist, dazu später mehr).
    Bevor ich das Review beginne eines Noch: Ich habe jeglichen Online Content darin ausgeblockt, ebenso wie die beschissenen Microtransactions, der Mist hat in dem Spiel nichts verloren da er die Orks des Nemesissystems, die das tragende Rückgrat des Spiels sind essentiell zu einem Haufen Datensätzen macht. Das coole an dem Nemesissystem ist ja die besondere Geschichte die man mit Orks entwickeln kann, wie man sie wieder und wieder konfrontiert, als Freunde und Feinde, Verräter oder Verbündete. Essentiell arbeiten die Microtransactions GEGEN dass was das Spiel eigentlich gut tut.

    Fangen wir doch gleich mit dem wichtigsten an: Dem Nemesis-System. Das Nemesis System ist der wichtigste Verkaufspunkt des Spiel, seine größte Stärke, das was das Spiel wirklich einzigartig macht, so war es schon im ersten Teil. Der zweite Teil hat das Nemesissystem genommen und enorm verbessert, in wirklich jeder Hinsicht. Orks sind diverser, sie haben coolere Fähigkeiten, mehr optische Eigenschaften und und und. Es gibt coole Interaktionen wie Orks die einen auf einmal Überfallen, Blutsbruderschaften mit anderen Orks haben, oder andere Orks Überfallen die gerade Orks zu überfallen suchen! Noch dazu behalten sie ihre Charaktereigenschaften wenn ihr sie versklavt und retten euch manchmal das Leben!(oder rammen euch im Verrat die Klinge in den Rücken).

    Auch dass Kampfsystem wurde um einiges Verbessert, dass es endlich einen Einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt hilft dem Spiel sehr(ich kann jedem nur empfehlen, um die Volle Tragweite des Nemesissystems auszukosten dass Spiel auf Nemesis und ohne Combat Prompts zu spielen). Es half auch sehr dass sie die Effektivität von Pfeilen gegen Captains stark limitiert haben, ebenso wie die Addition von Caragorreitern und Olog vorgenommen haben um den Kampf fordernder zu machen. Und dass die Captains sich nun während des Kampfes an eure Taktik anpassen können sorgt dafür dass manchmal sogar ein Zweikampf tödlich enden kann, was im ersten Teil noch undenkbar war, da selbst der stärkste Ork keine Chance alleine gegen den Spieler hatte.

    Nun zu der Story(die eigentliche Story, nicht die Sachen die man zufällig generiert mit Orks erlebt). Holy shit... Ich habe schon lang kein Spiel mehr gehabt wo ich ALLE Menschen so sehr gehasst habe wie in diesem. Der erste Akt war dabei der schlimmste. Man rettet Minas Ithil, man selbst spielt dabei denselbsterwählten Helden Talion, der im ersten Teil noch ein ok Charakter war, er war fad im Sinne dass er der 0815 Hauptcharakter war, aber hey wir hatten die meiste Zeit den coolen Elfengeist in uns der mit uns geredet hat und für mich immer viel mehr der Hauptcharakter war! Leider ist dies diesmal weniger der Fall und Talion wurde vom "Ich will rache für meine Familie" Menschen zu einem Moralapostel der ständig NPCs retten will die ich allesamt am liebsten vom höchsten Turm Barad-durs geworfen hätte! Der Quotenschwarze, das Loveinterest mit den toten Augen, sogar sexy Menschen-Kankra sind mir allesamt so sehr auf die Nerven gegangen dass ich kurz davor stand Cutscenes zu skippen, was ich sonst niemals in Erwägung ziehe! Ab dem zweiten Akt wird es dann besser, wenn man großteils mit Orks, der Elfenassassinin und einem... Baumgeist? zu tun hat, aber seid gewarnt, ihr müsst einen Akt lang die unerträglichsten Menschlichen Charaktere seit langem aushalten(in einer Szene die sehr dramatisch und mitreißend sein sollte weil einer von ihnen stirbt hab ich mich tatsächlich gefreut einen weniger von ihnen ertragen zu müssen). Akt 2 und 3 sind dann um einiges besser. Sie brechen die Lore von Herr Der Ringe zig mal aber zumindest auf eine ganz coole weiße, insofern kann ich ein Auge zudrücken, es hat mir spaß gemacht mich mit der Natur selbst zu verbünden und in einen Japanischen Monstermoviezweikampf auf einem Graug gegen einen Balrog anzutreten, hell yeah! Akt 4 wiederrum könnt ihr getrost vergessen. Wieso? Er hat keinerlei Story. Akt 4 ist ein sehr langer Grind der ständig gleichen Festungsmissionen nur um ganz am Ende eine 3 Minütige Cutscene zu erhalten die ich mir nun auf Youtube angeschaut habe und froh war dass ich nicht Stunden meines Lebens zugebracht habe um sie freizuschalten, den sie ist nicht mal gut(ich würde sogar so weit gehen dass sie der größte Storyblödsinn ist den ich dieses Jahr gesehen habe, und das inkludiert mein sehen des Kongfilms welcher der schlechteste Film ist den ich je gesehen habe, und ich habe schon VIELE schlechte Filme gesehen, heck ich habe das Star wars HOliday special gesehen!... ich schweife ab...) Aber ja, spielt das Spiel wenn ihr es spielt nicht für die Story ist mein Tipp.

    Die Missionen selbst sind, wenn man die Mainstory ignoriert sehr viel besser geworden als in Teil 1. Es gibt um einiges mehr interessante Mechaniken und was vor allem wichtig ist, auch echte Bosskämpfe! Des weiteren gibt es nun einen fließenden Übergang von den Orks die in Missionen vorkommen zu denen die ihr in der Open world finden könnt, was ich sehr cool fand!


    Nun jedoch die alles Entscheidende Frage: Kann ich das Spiel weiterempfehlen? Dies ist eine gute Frage und die Antwort zu dieser fällt mir nicht leicht. Ultimativ lehne ich mich mehr in Richtung "ja", da ich doch eine Menge Spaß mit dem Spiel hatte, doch dies liegt daran dass ich eine enorme Freude aus dem Nemesis-System ziehe und den eigenen Roleplayingaspekt sehr engage, da ich Orks oftmals nur beschäme anstatt sie zu töten um ihnen eine Lehre zu erteilen, Todesdrohungen gegen Leute sende die mir Unrecht taten und derartiges, und es mir teils auch gezielt schwer mache und meinen Toden mit offenen Armen begegne, da ich weis dass das Nemesissystem davon mehr hervorgehoben wird! ALLERDINGS weis ich auch dass viele Leute von wiederholten Toden in Spielen frustriert werden können und sich lieber einer mittleren Herausforderung und der Hauptstory annehmen. Wenn ihr also bereit seid euch selbst das Leben unnötig schwer zu machen, zumindest im Context des Spiels, kann ich euch das Spiel durchaus ans Herz legen, allerdings nicht zum vollen Preis, maximal für 40, vlt sogar eher 30, den für alles was das Spiel gut macht, macht es andere Dinge leider ganz furchtbar falsch. Wie schon der erste Teil, steht und fällt es also mit den Nemesissystem und lebt davon dass bisher noch keine andere Firma die Idee hatte das System zu kopieren und den Rest um es herum zu verbessern.


    Ich habe bereits einmal ein Review über Don't Starve Together geschrieben, weshalb ich nicht geplant hatte diesen Post zu machen, ALLERDINGS ist der neue Spielmodus "the Forge" derart anders dass ich mich ultimativ dafür entschied nun einen eigenen Artikel darüber zu schreiben.
    DST ist ein Survivalgame, dies dürfte jeder von euch wissen der dass Spiel gespielt hat, oder mein Review darüber im Board gelesen hat. The Forge, war ein Gratis Novemberupdate, welches dass Spiel genommen hat und es in eine Arena mit Wave Based Combat verwandelt hat.
    Man baut keine Gebäude, man sammelt keine Ressourcen, es ist durchgehender Kampf, von dem eine Runde, wenn man bis zum Endboss durchhält zwischen 20 und 30 Minuten dauert. Die Spieler spielen dabei als Gruppe aus 6 Personen gegen die Horde anstürmender Krieger und Bestien die der Herr der Arena auf einen hetzt. Jeder der Charaktere agiert dabei als eine eigene Klasse, im Bezug auf 1-3 Itemarten die sie verwenden können, ihre Lebenspunkte und 1-2 passive Spezialfähigkeiten die meist den Spielstyle des Charakters bestimmen. Des weiteren werden nach bestimmten Wellen Items gedroppt die den Spielstyle weiter deffinieren können.


    Zu den Items! Jedes Item hat 2 Fähigkeiten, die Linksklickfähigkeit die sich immer einsetzen lässt und eine rechtsklickfähigkeit die einen Cooldown besitzt. Sie werden in die Kategorien Helme, Rüstung und Waffen eingeteilt. Von den Waffen kann jeder Charakter zwischen 1 und 3 benutzen, wobei diese in folgende 4 Kategorien eingeteilt werden: Melee, Darts, Staffs, Books
    Jeder Charakter hat eine festgelegte Startwaffe aber während des Spiels kann man sie beliebig gegen gedroppte Gegenstände oder die Items anderer Spieler tauschen.

    Die Mobs sind leider nicht so divers wie im Grundspiel, aber wer weis, Don't Starve wurde über Monate hinweg immer größer, ich erinnere mich an eine Zeit an der es kaum mehr als Hunde, Baumwächter, Beefalos und Spinnen gab! Den Boss mitgerechnet gibt es einstweilen 6 verschiedene Gegnerarten die man in der Arena finden kann.


    Zu guter letzt: Rewards. Was gibt es für das Bestreiten jener Arenaruns außer der Befriedigung eine Herausforderung zu bewältigen? Lootboxen! Es gibt ein Lootboxsystem in dem ihr Cosmetics finden könnt, in Form von Avatarbildern, Hintergründen, Ladescreenbildern, und neuen Kostümen für eure Charaktere. Eines gleich vorneweg dass mir persönlich sehr wichtig ist: Die Lootboxen sind KEINE Microtransactions. Man kann sie nur ingame via Spielen verdienen, für echtgeld sind sie NICHT erwerblich und man bekommt eine pro Level up(Je weiter man kommt umso mehr EP für lvl ups erhält man, ein geschaffter Run bringt einem sogar multiple).
    Es gibt auch ein neues Set an Cosmetics für die Charaktere welches man als Microtransaction kaufen kann, aber dieses ist nicht via Lootboxen geregelt, einmal 13€ bringt euch 12 neue Skins, was in meinen Augen sehr fair ist(vor allem weil es noch ein zweites neues Kostümset gab dass man zu dem Update komplett gratis erhalten hat).

    Ich finde das Update großartig, es macht ein komplett neues Spiel aus DS, was ich nicht für möglich gehalten hätte, zumindest nicht in diesen Dimensionen, und es ist Gratis, es ist nicht mal DLC! Klei Entertainment ist und bleibt in meinen Augen einfach der beste Developer den es gibt!


    Aah, Hand of Fate, wie beschreibt man Hand of Fate... Es ist ein RPG! Und ein Kartenspiel! und ein Würfelspiel! und ein Choose your Own Adventure! oh und habe ich dass arkham-style combat system schon erwähnt? Kurz: Hand of Fate ist vieles!
    Für jene von euch die den ersten Teil nicht gespielt haben: Hand of Fate war ein Spiel, bei dem man selbst gegen den so genannten "Dealer" gespielt hat, einen Magier der ein Kartenspiel entwickelt hat in dem man Abenteuer bestritten hat. Von Karte zu Karte rückte man mit seiner Spielfigur vor, drehte sie um und lauschte der rauchigen Stimme des vermummten Mannes der euch die Geschichte erzählte in der ihr euch gerade befandet, wie ein persönlicher Dungeonmaster. Ein Teil jener Karten, stammte von eurem Deck, Gegenstände und Encounter die ihr aus eurer Sammlung begesteuert habt, während wieder andere vom Dealer beigefügt wurden, welche die momentane Geschichte repräsentierten.
    Während dem Spielen schaltetet ihr ständig neue Karten frei, entweder für das erfüllen bestimmter Hauptquests ODER für das bestreiten kleiner Herausforderungen aus speziellen Karten eures Decks! Karten via derer ihr neue Karten freischalten könnt sind dabei stets mit einem Token markiert, ALLERDINGS, wie ihr diesen Token freispielt, gilt dabei herauszufinden! Vielleicht sagt eine Karte dass ihr in der Wüste gefangen seid und aus dieser herausfinden müsst! und dann schafft ihr es aus ihr herauszufinden aber wärt ihr in ihr gefangen geblieben hättet ihr eine Oase mit einer Wunderlampe entdecken können und der Djinn schenkt euch eine Karte die ihr noch nicht hattet, who knows! Manche jener Karten machten es sogar schwerer, wie etwa in Teil 1, die Magmagolem Hunting Party, die freigelassen wurde nachdem ich den Sohn eines Schmiedes aus einer Höhle gerettet hatte, woraufhin eine Gruppe wütender Golems von da an stets als Encounter in mein Deck gemischt wurden! Erst als ich diese dnan alle bezwang erhielt ich ein saugutes Item, doch der Weg dorthin war voller magmatischer Steine die von einem Hass auf alles Leben angetrieben wurden!

    Nun wisst ihr was Teil 1 war, nun wenden wir uns also Teil 2 zu. Teil 2 spielt 100 Jahre nach dem ersten Teil, und da ihr in dem Spiel dass Spiel des Dealer spielt, referenziert jener kontinuierlich wie hart er über die letzten 100 Jahre an dem Spiel gearbeitet hat und was er nicht alles verbessert hat! So hat er etwa einen Haufen Minigames in das Spiel eingeführt, wie etwa eine Würfelmechanik, oder ein Kartenroulett, sowie eine Overmap auf der ihr eure aktuelle Story aussuchen könnt!
    Doch auch an den bereits existierenden Teilen des Spiels wurde gearbeitet, dass Kampfsystem wurde sehr erweitert so dass es nun eine viel breitere Auswahl an Waffen hat und auch dass Kampfsystem selbst fühlt sich besser an. Viele Leute sagen dass es immer noch clunky ist und ich kann bestätigen, einige der Animationen sind eher chunky und viele der Bewegungen fühlen sich schwer an. Was ich nicht verstehen kann ist wieso so viele Leute dass als so negativ betrachten, den ich kann aus Erfahrung sagen dass Dark Souls ein VIEL clunkieres Kampfsystem hat und DORT rechnen alldass als dieses Megaelement dass kämpfe viel langsamer und strategischer Macht(meine Meinung ist dass Dark Souls ein furchtbares Kampfsystem hat dass in die PS2 Ära gehört aber dass ist nur meine Meinung. In jedem Fall ist dass System von HoF2 um einiges weniger clunky).

    Auch an der Kartenmechanik wurde einiges überarbeitet! So werden Karten nun in multiple Kategorien eingeteilt, von denen eine neu ist, die Kompanion Kategorie, aus der ihr zwar nur eine Karte pro Mission auswählen könnt, diese aber ein NPC mitstreiter ist der euch in eurer Mission begleitet! Auch neu sind die Supplie karten, via derer ihr Startboni erhalten könnt die ihr von Anfang an habt, wie etwa mehr Nahrung oder andere/bessere Waffen. In den alten Kartenkategorien, Equipment und Encounter, gibt es selbst neue Sonderkarten, die so genannten Platinumkarten, von denen ihr stets nur eine pro Kategorie mitnehmen könnt, aber diese sind dafür SEHR mächtige Karten. Eine weitere neue Kartenart sind die so genannten Infernokarten, allerdeings muss ich gestehen noch nicht weit genug zu sein als dass ich diese im Einsatz gesehen habe, ich besitze zwar welche, leider habe ich sie bei noch keiner meiner Missionen gezogen(die beiden die ich habe sind allerdings beide Karten mit denen man einen Token verdienen kann, vielleicht sind sie also allesamt Karten mit denen man neue Karten freischalten kann?)

    Die letzte neue Mechanik die mir einfällt wäre "Fame" ein dritter Wert neben Lebenspunkten, Nahrung und Gold in eurer Leiste, welcher repräsentiert wie berühmt ihr innerhalb einer Mission seid. Diese neue Mechanik hat Einfluss darauf wie einige der Karten die auf Interaktion basieren auf euch Reagieren(zb: Betrachtet euch die Dorfälteste als den legendären Helden dem sie das Artefakt alter Macht anvertraut!?) aber auch auf einige Gegenstände(manche könnt ihr erst ab einem Gewissen Famewert benutzen, anderere wiederum, wie der "Humble Hammer" werden SCHWÄCHER je mehr Fame ihr habt!


    Am Ende jeder Mission könnt ihr nochmal weitere Karten für dass bestehen der Mission freischalten, abhängig davon ob ihr die Mission geschafft habt(Silber) oder ob ihr sie inklusive Bonusobjective geschafft habt!(Gold) Dies ist der Hauptweg neue Karten zu bekommen, da ihr wirklich viele davon auf einen schlag bekommt.
    Hier sollte ich noch erwähnen dass manche der Kartentoken sich nur in speziellen Missionen freischalten lasst, weshalb es sich durchaus lohnt zu alten Missionen erneut zurückzukehren!

    Fazit: Es ist ein großartiges Spiel, wenn man seine Teile einzeln betrachtet ist keiner davon der Beste Aspekt besagter Videospielarten, doch in Summe ist das Spiel so viel mehr als seine Teile. Es ist ein Abenteuer, durch dass ihr von dem Dealer begleitet werdet der gleichermaßen Freund und Feind für euch ist, wie ein Gamemaster in einer klassischen Dungeons and Dragons Runde es für euch wäre. Ich finde es sehr beeindruckend dass dieses Spiel noch dazu von einem winzigen Indiestudio ohne jegliche vorherige Gamedevelopmenterfahrung(abgesehen vom ersten Teil der Reihe) gemacht wurde. Selbst mit kleinen Schwächen wie dem etwas clunkige Kampfsystem oder den gelegentlich leicht glitchenden Animationen, ist es immer noch ein großartiges Spiel dass ich jedem ans Herz legen kann!


    Ein einzigartiger Grafikstyle ist der schnellste Weg um als Indiegame aufzufallen und in diesem Sinne hatte dass Spiel von seinem ersten Trailer an einen einschlagenden Erfolg. Der 90er Jahre Zeichentrickfilm-Style ist in Videospielen meines Wissens einzigartig, zumindest von dieser Qualität. Alles an dem Spiel ist wunderschön handgezeichnet, bis in die kleinste Animation und auch die Musik trägt stark zum Flaire des Ganzen bei!

    Das Setting des Spiels ist simpel: Ihr habt in einem Würfelspiel mit dem Teufel eure Seele verloren und einen Deal mit diesem geschlossen dass er euch verschont wenn ihr innerhalb von 24 Stunden alle anderen Schuldner der Insel "abkassiert", welche in Form diverser, mehrphasiger Bosskämpfe präsentiert werden! Die Bosskämpfe gibt es dabei in 2 primären Unterteilungen, die Standardversion die plattformerorientiert ist und eine weitere die ein Sidescrooling shootemup ist. Die Bosskämpfe sind Herz und Nieren des Spiels, doch es gibt noch 2 weitere Leveltpen: "run&gun" welche Plattformerlevel sind in denen ihr Münzen verdienen könnt um Upgrades zu kaufen, sowie "Mausoleums" in denen ihr neue Ultimate Abilitys verdienen könnt.

    All diese Inhalte könnt ihr alleine oder Co-Op genießen, wobei der allgemeine Consens ist dass Co-Op sehr viel einfacher ist, da die Spieler einander unlimitiert oft wiederbeleben können.
    Dass spiel wird kontinuierlich schwerer, aber es bleibt stets fair in seinem Design, was ich durchaus schätze(zumindest bis zu dem Punkt an dem ich gespielt habe).

    Viel mehr kann ich über dass Spiel ohnehin nicht erzählen, die Basis des ganzen ist sehr simpel, und wenn ich nicht anfangen will über jeden der unzähligen Bosse einzeln zu reden, habe ich alles wichtige bereits gesagt(huh, ich kann auch kurze Reviews schreiben, wer häts gedacht). Was das Spiel macht, macht es sehr gut und ich habe viel Spaß damit, wer Bosszentrierte spiele und Plattformer mag, der wird auch Cuphead mögen!


    Update: es gab ein paar kleine Sachen die mir erst bei weiterem Spielen aufgefallen sind, eine Hand voll kleiner Probleme. Gleich vorweg: ich mag dass Spiel immer noch und würde es empfehlen, aber man sollte informiert sein.
    Eines der Probleme die mir aufgefallen ist, ist dass man sehr viele der Animationen in den schwereren Kämpfen nicht mitbekommt, da man sich zu sehr darauf konzentrieren muss einer Vielzahl an Projektilen auszuweichen.
    Ein weiterer "Nachteil" ist dass es keine Upgrades in dem Spiel gibt, einzig Sidegrades, nach den ersten Charms und alternativen die man erwirbt. Sobald man den eigenen Kampfstyle gefunden hat gibt es keinen Grund mehr irgendetwas zu ändern. Viele bleiben vor allem bei den Schüssen beim Standardschuss, da er universell der Effektivste ist(ich mag die Shotgun, aber benutze sekundär immer noch den Standardschuss.
    Dass letzte Kriterium dass aufgeploppt ist ist der Mangel an Feedback der Bosse als Reaktion auf Schüsse, abgesehen von leichtem weißen flimmern. Erst wenn der Boss am Ende einer Phase ankommt und in die nächste Wechselt hat man visuellen Impact. Mich persönlich stört es nicht, da man meist schnell genug durch die einzelnen Phasen kommt als dass es mich nicht stört, aber manche Leute stört es, kann sich also lohnen dass zu berücksichtigen.

    Don't Starve Together: Die Multiplayervariante des Spiels. Man kann mit bis zu 6 Personen zusammen spielen und dass Spiel ähnelt sehr dem Grundspiel von Don't Starve, inklusive Reign of Giants, aber ohne Adventure Mode. Ich betone dabei dass es "Ähnelt", da eine Menge Content für Multiplayer entwickelt wurde, den es in Singleplayer nicht gibt, unter anderem einige Bossmonster die so stark sind dass man meist eine Gruppe braucht um gegen sie anzutreten.

    Nun wo wir dass alles geklärt haben, lasst mich euch in einem schnelldurchlauf beschreiben wie eine Runde Don't Starve aussehen kann:
    "Gerade gespawnt, suchen wir Material für Werkzeuge, damit wir Bäume fällen können und Licht in der Nacht haben. Erkunden wir am folgetag die nähere Umgebung um einen gutem Platz zum siedeln zu finden, idealerweise in der Nähe von Hasen und/oder Beefalos. Ohnein, ich bin am verhungern, ich muss mit Vögeln um Samen kämpfen nur um am Leben zu bleiben. Ok, ich habe die Nahrungssituation in den Griff beko- OH NEIN eine Wilde Hundemeute! Gut wäre dass auch erle- Ohnein, Winter bricht an und ich erfriere! Gut, ich habe viel mehr Feuerholz gesammelt und... und damit den Herrn des Waldes verärgert der mich töten will. Ich bin halb tot, und der Winter ist fast vorbei aber der Gewaltige Dearclops ist erschienen und jagt mich mit dem selben Hass mit dem ich eine lästige Gelse jage. Gut, dass wäre überstanden und Winter ist vorbei, der Frühling kann kommen! Und mit dem Frühling kommen Brünftige Beefalos, böse Bienen und vom Himmel fallende Frösche und glaubt mir, NICHTS ist schlimmer als Frösche! GSD frühling ist vorbei, der Sommer ist da! Er ist so heiß dass all meine Farmen vertrocknen, meine Büsche verdorren und wenn ich keine Gegenmassnahmen getroffen habe, spontanes entflammen eine reale Gefahr für alles was ich liebe ist! Halleluja, es ist Herbst, die eine Jahreszeit wo es kaum Gefahr gibt, außer einem überdimensionierten Dachs, so dass ich ein wenig Zeit habe zu resuplien, bevor der Höllenzyklus erneut beginnt!" Dass beschreibt es ganz gut!

    Ich zögere nicht zu sagen dass Don't Starve mein lieblingsgame aus dem Survival Genre ist, sein Kampfsystem mag zwar eher dürftig sein, doch alles weitere an dem Spiel ist einfach nur exzellent, Artstyle, Musik, einzigartige Kreaturen, dass Spiel trieft regelrecht vor Kreativität! Crafte nen Sattel und reite ein Beefalo ein! Stiehl ein Tallbirdei und erziehe die Smallbird als deinen Sohn! Bestich Schweinemenschen damit sie für dich kämpfen! Bricht Höhlengänge auf und erforsche den Untergrund! Werde wahnsinnig und experimentiere mit Magie! Ich habe, in allen Versionen des Spiels in Summe locker über 200 SPielstunden und dennoch habe ich enorm viele der Dinge von denen ich weis dass sie existieren noch nicht mal gesehen!


    Dass Spiel hat auch eine unglaubliche Menge an Modsupport, zusätzliche Charaktere, neue Items, andere Feinde, u name it, und es gibt höchstwahrscheinlich ne Fanmod dafür(lang lebe die Minimapmod). Selbst wenn man kein großer Fan von Survival an sich ist, ist dass Spiel durchaus Empfehlenswert, einzig jenen die ein sehr komplexes Kampfsystem wollen werde ich raten dass Spiel auszulassen, da es sich um ein einfaches Klick-Schlag-System handelt. Davon abgesehen, ist dass Spiel allerdings in jeder Hinsicht sensationell! Ständig findet man darin etwas neues, sieht etwas unerwartetes wie es in der letzten Random generierten Welt nicht war, oder vielleicht auch genau dass selbe, nur spielt es sich diesmal anders aus weil man einen anderen Charakter spielt! Und glaubt mir wenn ich euch sage dass sich wirklich JEDER der insgesamt 16 Charaktere anders spielt!

    Zum Abschluss dieses Reviews, etwas dass ich normalerweise nicht tue, eine verlinkung zu einigen Trailern die dass Spiel bisher erhielt, um euch einen ungefähren Eindruck in seinen Content zu bieten!


    Launch Trailer
    A New Reign
    A New Reign Cinematic
    The Hamlet
    Forbidden Knowledge
    Starver's Carol
    Together Gameplay Trailer
    The Stuff of Nightmares
    Shipwrecked
    Reign of Giants Cinematic
    It's not a Rock


    Und wenn dass immer noch nicht reicht, hier bin ich im Maxwell Cosplay!


    PS: Ja ich weis, 10.000 Zeichen limitierung, Review wurde mal wieder zu lang, verklagt mich doch! ID


    Ich habe im TS wiederholt aufgeschnappt dass ein gewisses Interesse an Don't Starve herrscht, insofern entschied ich mich ein Review darüber zu schreiben.
    Zunächst einmal, zu meiner Geschichte mit dem Spiel: Don't Starve ist ein Spiel dem ich schon seit seinen frühen Tagen in Early access folgte, stammt es doch noch aus einer Zeit bevor ich dem Early Access überdrüssig wurde. Bis zu seinem Full Release erhielt es unzählige Updates und selbst dannach kamen wieder und wieder große Mengen an Gratis Content neu in dass Spiel, sobald dieses Review also erst mal älter ist, sollte dies berücksichtigt werden bei der Betrachtung.


    Don't Starve muss in verschiedene Sektionen Unterteilt werden, so gibt es doch dass Grundspiel, mit den DLCs "Reign of Giants" und "Shipwrecked", sowie dass Seperate Multiplayerspiel "Don't Starve Together", welches den Reign of Giants DLC automatisch beinhaltet, aber keine Möglichkeit hat Shipwrecked zu spielen. Ich gehe davon aus dass die Multiplayerversion es ist, die Leute hier vor allem Interessiert, aber ich werde mich dennoch allen Punkten zuwenden.

    Nun einmal allgemeine Dinge die Zutreffen, egal welche Version des Spiels man spielt: Don't Starve ist ein Survival Game, dass vor allem dank seinem einzigartigen TimBurtion-Artstyle hervorsticht. Wie in jedem Surivalgame gilt es zu überleben und es gibt eine Vielzahl an Dingen die dich in der Welt tot sehen wollen. An erster stelle steht Hunger, der vor allem zu Beginn des Spiels ein Problem sein kann. Auch ist es wichtig zu Wissen dass Dunkelheit tödlich endet, den solltet ihr euch des Nachts auserhalb der Reichweite jeglicher Lichtquelle befinden, wird "Charlie" die ominöse Präsenz in der Finsternis euch schneller Ausweiden als ihr eine Fackel craften könnt. Weitere Gefahrenquellen sind euer eigener Wahnsinn, der nach und nach Halluzinationen die euch töten wollen ins Leben ruft, 4 Jahreszeiten die alle ihre eigenen Herausforderungen haben und eine vielzahl unterschiedlicher Monster! Das Grundziel ist einfach so lange wie möglich zu überleben, wobei das Singleplayerspiel noch etwas hat dass sich "Adventuremode" nennt, in welchem ihr das Spiel durchspielen könnt, dazu später mehr.


    Don't Starve - Grundspiel: Mit dem Grundspiel fing alles an und dass Grundspiel war bereits sehr gut. Man wählt aus einer Vielzahl an Charakteren aus, allesamt mit eigenem Design, Fähigkeiten, Werten und in Folge dessen Spielmechaniken. Ich bin nicht sicher wie bzw ob sie die Mechaniken geändert haben aber man startete immer mit Wilson und konnte im Spiel weitere Charaktere freischalten, wie Wolfgang, der enorm viel Nahrung braucht aber der stärkste Charakter war, oder Webber, der von Schweinen gehasst aber von Spinnen gemocht wird(wenn ihr das Spiel spielt macht dass Sinn, glaubt mir). Auch bietet der Singleplayer eine Sache Namens "Adventure Mode" die es im Multiplayer nicht gibt. Dieser findet sich in Form einer ominösen Tür, die irgendwo in eurer zufällig generierten Welt gespawnt wurde. Wenn ihr diese betreten, macht ihr euch auf in ein Abenteuer durch 5 verschiedene Welten, allesamt mit eigenen extremen Herausforderungen um den ultimativen Wiedersacher des Spiels, Maxwell, zu besiegen und in folge dessen auch als Spielbaren Charakter freizuschalten!

    Don't Starve - Reign of Giants: Eine Kritik die von Leuten die eine Menge vom Grundspiel gespielt haben einige Monate nach dem Full Release verkündet wurde, war dass das Spiel, wenn man sich erstmal darin auskannte, zu einfach wurde, wenn man sich erstmals etabliert hatte, war die einzige wirkliche Gefahr der Dearclops der manchmal im Winter kam und selbst auf diesen konnte man sich durchaus vorbereiten. Dass ist der Moment in dem Klei Entertainment den Reign of Giants DLC herausbrachte. Dieser fügte eine MENGE neuen Content hinzu, unter anderem 4 Jahreszeiten, anstelle der bisherigen 2 und jede von ihnen hatte ein eigenes großes Monster, jedes davon dem Dearclops ebenbürtig, wenn nicht sogar stärker. Auch kamen eine Menge neuer Gegenstände, Mobs, Charaktere usw es war einfach allgemein Mehr und viel herausfordernder.


    Don't Starve - Shipwrecked: Dieser DLC stellt das Grundspiel komplett auf den Kopf, auf einem Level dass er kaum noch mit ihm verglichen werden kann. Anstelle einer gewaltigen Kontinentalmasse, besteht die Welt nun aus zig kleinen Inseln, es gibt komplett andere Monster und Biome! Shipwrecked war eine großartige Herausforderung, gänzlich anders als dass Grundspiel, ich war wirklich beeindruckt wie sehr jene Twists an der Formel dass Spiel verändern konnten! Dass wirklich einzig negative dass ich über Shipwrecked sagen kann ist dass es noch kein Multiplayerequivalent dazu gibt.

    Don't Starve - The Hamlet: Ein neuer DLC der in ein paar Monaten erscheinen soll, ich habe noch nichts davon gespielt, aber ich wollte dennoch erwähnen dass immer noch neue Sachen für das Spiel gemacht werden(der großteil der neuen Dinge sind Gratis updates, aber manchmal bringen sie auch DLC raus der, wen man sich meine oben genannten beispiele anschaut, dazu neigt das komplette Game neu zu gestalten).

    Story:
    Ich gebe ehrlich zu, ich habe noch nicht viel über die Story zu sagen. Nicht, weil ich einfach nicht Spoilern will, sondern weil ich in ihr noch nicht sonderlich weit bin. Trotz der Menge an Spielzeit die ich bereits in dem Spiel habe, stehe ich immer noch sehr am Anfang, die Story die ich in dieser Zeit mitbekommen habe ist sehr cool, klassisch aber gut geschrieben, dennoch befinde ich mich nach zig Stunden Spielzeit immer noch am Beginn meiner Reise, was sehr für die Größe des Spiels spricht.

    Crafting:
    "Crafting? Wieso erwähnst du dass, jedes RPG hat crafting!" höre ich die Zweifler sagen... KORREKT! Jedes RPG hat crafting. Was jedoch nicht jedes RPG hat ist ein craftingsystem in dem man sogar neue Fähigkeiten freischaltet, durch kombination von skillbüchern, fähigkeitsrollen und derartiges! Einige fähigkeiten lassen sich meines wissens nur auf diese art freischalten!


    Multiplayer:
    Es gibt Multiplayer. Dass alleine ist schon eine Seltenheit für klassische RPGs, aber dass Level auf dem es Multiplayer gibt ist was wirklich beeindruckend ist. Ihr könnt dass Spiel entweder alleine oder als Gruppe aus bis zu 4 Spieler spielen. Was dass ganze jedoch wirklich beeindruckend macht ist dass dies nicht nur online, sondern mit Controllern als offline Splitscreen für 2 Leute geht UND ihr beide Modi kombinieren könnt, ergo, 2 Spielen zusammen local Splitscreen und 2 weitere können online dazustoßen! Dieses Level an Mischmöglichkeite von Online und Offline ist für RPGs, die schon selten genug multiplayer haben, meines Wissens einzigartig und in meinen Augen wirklich beeindruckend.


    Weitere Modi:
    Es gibt abgesehen von dem klassischen RPG mode, noch 2 weitere Modi, den Gamemastermode, welchen ihr für pen and paper nutzen könnt, indem ein Dungeonmaster die Welt als Sandbox nutzt und beliebig NPCs, Kreaturen und Feinde spawnt und jeder Spieler einen Charakter erstellt und spielt! Ich habe ihn noch nie selbst genutzt, nur in videos anderer Leute gesehen, aber finde es dennoch saucool.
    Der letzte Modus wäre dann noch ein PvP Modus, wo ihr euch mit anderen Spielern messen könnt.


    Sollte man es aus dem bisherigen Text noch nicht herausgelesen haben: Ich finde dass Spiel großartig! Ich mochte schon den ersten Teil und der zweite ist noch viel besser geworden! Für all jene die den ersten Teil nicht gespielt haben, man muss ihn nicht gespielt haben um sich im 2ten Teil auszukennen, die Story spielt so lang nach dem ersten dass es höchstens gelegentliche kleine Hints in richtung von diesem gibt.
    Auch möchte ich noch nichts verschreien, da ich ja noch eher am Anfang stehe, aber wenn es für den Rest des Spiels dass selbe Level hält dass es bisher in allen Dingen tat, ist dass Spiel auf dem besten Weg mein liebstes RPG aller Zeiten zu werden(der Platz vom liebsten Game aller Zeiten bleibt unangefochten bei Hollow Knight, lalala xD). Die Summe seiner Teile macht es einfach zu einer großartigen Erfahrung, ich kann aus dem stehgreif nicht einen Aspekt des Spiels nennen von dem ich sagen würde dass ich ihn wirklich ernsthaft bemängeln könnte. Solltet ihr rundenbasierte RPGs mit fantasysetting mögen, solltet ihr das Spiel auf jeden Fall Spielen, ihr werdet es nicht bereuen.


    PS: Solltet ihr euch wundern, wieso mein Review so seltsam gesplittet ist: Ich bin über die 10.000 Zeichen pro Beitrag limitierung gestoßen, musste daher schnell improvisieren. Hab ich sehr langatmig geredet obwohl ich mich bemühte mich kurz zu fassen? Vielleicht. Aber auch dass Spricht für die Menge an Content in dem Spiel!


    Dass Review von Divinity war etwas dass ich ein paar Tage vor mir hergeschoben habe. Ich hatte einen guten Eindruck von dem Game aus seiner Zeit im Early Access, wo ich es auf zig verschiedene Arten durchgespielt habe, entsprechend hatte ich vor direkt am Tag des Releases ein Review darüber zu schreiben. Jedoch kam zum Tag des Full Release noch SO viel neuer Content hinzu(komplette Story, rebalancing einiger Klassen und Rassen, komplettes Voice Acting, 2 weitere Origincharaktere und Untote spielbare varianten aller rassen) dass ich erst eine Zeit brauchte um mich in all die neuen Inhalte einzufinden. Nun, nach ca 15 Stunden extra Spielzeit habe ich endlich die Startinsel verlassen und fühle mich fest genug in meinen Eindrücken um ein Review über dass Spiel zu hinterlassen.


    Der zweite Teil von Original Sin erweitert den ersten in jeglicher Hinsicht, erstmals sind andere Rassen als Menschen spielbar, dass Interessante, rundenbasierte Kampfsystem welches stark mit Combos arbeitete wurde viel ausgefeilter und die Grafik ist viel besser geworden. Es ist eine Menge Zeug über dass wir reden müssen, eine MENGE Zeug, daher, ohne vorgreifen zu wollen, gehen wir daher lieber die Aspekte allesamt einzeln durch, einen nach den anderen.


    Charaktererstellung:
    Wir fangen am Anfang an, dem ersten Aspekt des Spiels, der Charaktererstellung. Wie bereits zuvor erwähnt, könnt ihr nicht nur Menschen erstellen, sondern auch Echsenvolk, Zwerge, Elfen und Untote varianten all dieser Rassen. Jede der Rassen hat ein paar einzigartige Fähigkeiten, allerdings keine passiven Statboni, weshalb man zusammen mit den 14 Klassen eine menge effektiver Kombinationen durchgehen kann die immer noch viable sind(wie es auf der schwierigsten Stufe des Spiels im Endgame aussieht weis ich nicht, aber bislang zumindest habe ich keine Kombination aus Rasse und Klasse gefunden die absolut unbrauchbar war).
    Abgesehen von der komplett freien Charaktererstellung gibt es noch die 6 Origin-Charaktere, vorgefertigte Personen, die bereits vom Spiel vorgegebene Lore in der Welt haben. Während sie von Stats und Fähigkeiten auf einer Stufe mit den absolut frei erstellten charakteren sind, haben sie durch ihre presetlore einzigartige Interaktionsmöglichkeiten mit manchen Charakteren in der Welt. Dies ist allerdings nicht immer von Vorteil, so nehmen wir zb den so genannten "roten Prinzen" ein ehemaliger Herrscher des Echsenvolks, der sehr früh im Spiel von einem Assassinen attackiert wird, um nur eines von vielen Szenarien zu nennen. Natürlich kann es auch Vorteile geben durch die Originstory, aber es gibt nicht NUR vorteile, was ich gut finde! Rasse, Name und Geschlecht der Origincharaktere ist übrigens festgelegt, abgesehen davon könnt ihr ihre optischen Eigenschaften allerdings frei einstellen(sofern sie nicht etwas wie die namensgebende hautfarbe des roten prinzen sind).
    Nun zu den Klassen: es gibt 14 von ihnen, wobei die Übergänge zwischen ihnen Flüssig sind, dass einzige was sie vorgeben sind auf welche 1-2 Fähigkeitsgruppen ihr von Anfang an zugreifen könnt und mit welcher Waffe sie starten, im eigentlichen Spiel könnt ihr mit ausgabe einiger Skillpunkte jederzeit neue Fähigkeiten anderer Klassen erlernen, solang ihr die Notwendigen Skillbooks habt, bzw auch die Waffen frei wählen, wenn ihr die Notwendigen Attribute habt. Klassen gehen dabei von simplen Rittern, über Multiclassmissmatches wie die Inquisitoren bis hin zu den SEHR ungewöhnlichen Klassen wie den Polymorph.
    Zu guter letzt könnt ihr noch ein paar Attributspunkte und eine passive Startfähigkeit auswählen oder die Presets wählen, wobei ich dazu rate anfangs einfach die Presets zu wählen und erst wenn ihr euch etwas besser mit dem Spiel auskennt da herumzutricksen.

    Dass Spiel:
    Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel. Hätte ich vlt damit beginnen sollen? Eventuell, doch es gibt einen Grund wieso ich vorgegriffen habe und zuerst über Charaktererstellung reden wollte: Möglichkeiten. In keinem mir bekannten RPG hat man so viele Choices wie in Divinity, es ist in dieser Hinsicht mehr schon wie ein Pen and Paper als ein Videospiel, die Hauptstoryline ist vom Gamemaster vorgegeben aber wie ihr euch in dieser bewegt ist euch absolut frei überlassen. So müsst ihr in der ersten Stunde des Spiels aus "Fort Joy" entkommen. Ich werde nun alle Wege nennen die ich bisher gefunden habe dass zu tun, es sind Spoiler für den Beginn des Spiels, wer diese nicht will skippt den Punkt am besten, wem es allerdings nichts ausmacht derartig frühe Spoiler zu erhalten, der kann sie getrost lesen, sie sind alle direkt zu beginn des Spiels.
    Möglichkeiten aus der Festung zu entkommen sind:


    Und dass waren nur die Wege die ich bisher entdeckt habe, im ersten Ort den es gibt, es könnte noch mehr geben!
    Diese Menge an Möglichkeiten zieht sich durch dass gesamte Spiel, nahezu jede Quest lässt sich auf multiple Arten lösen! In diesem Sinn ist es ein Spiel dass deffinitiv für multiple Playthroughs geeignet ist, da ihr nicht nur diese zig Wege habt Probleme anzugehen, sondern sie auch noch mit einem diversen Roster aus Charakteren angehen könnt!


    Das Kampfsystem:
    Ihr könnt viele Konflikte auch friedlich lösen, doch seien wir mal ehrlich, wir spielen Point n Clicks wenn wir eine Story ausschließlich friedlich lösen wollen, nein in RPGs gehören ein paar gute Kämpfe dazu! Wie schon der erste Teil, benutzt auch der zweite ein rundenbasiertes Actionpointkampfsystem. Jede Runde hat euer Charakter eine feste Menge an Handlungspunkte die er nutzen kann um sich zu bewegen, Fähigkeiten zu aktivieren oder items einzusetzen, in beliebiger Reinfolge und so viele er will, sofern er die dafür nötigen Punkte hat. Stärkere Fähigkeiten haben dabei nochmal seperate Cooldowns, andere könnt ihr allerdings sogar mehrmals pro Runde einsetzen.
    Dass was Divinity dabei von anderen Actionpointkampfsystemen unterscheidet sind die "Combos". Eure Gegner stehen in einer Pfütze? Warum schießt ihr nicht einen Blitz ins Wasser, macht dass ganze statisch und lähmt eine komplette Gruppe! Ein Ölfass ist hinter den feindlichen Linien? Werft einen Feuerball in die Ungefähre Richtung und dreht euch rasch um, den coole Typen schauen niemals in Richtung der Explosion! Um euch herum brennt es lichterloh? WIrkt einen Regenzauber und versteckt euch im Dampf vor gegnerischen Bogenschützen!
    Dass Combosystem von Teil 1 wurde allerdings nicht nur verbessert, sondern auch erweitert, mit der Fähigkeit dinge zu "Blessen". Dies ist ein neues Attribut mit dem ihr unter anderem den Status "Fluch" heilt, aber ihr könnt sie auch nutzen um negative Elemente "umzukehren". Wirkt ihr die Fähigkeit zb auf Feuer wird es zu heiligem Feuer dass euch keinen Schaden macht sondern euch sogar vor normalem Feuer schützt. Wirkt ihr es auf ein Giftfeld wird es zu einem Heilareal! SO VIELE MÖGLICHKEITEN!!!
    Bevor ihr euch fragt welche Klasse diese ominöse neue Fähigkeit bekommt, lasst mich euch beruhigen, alle Charaktere können sie ab einem Gewissen punkt des Spiels erhalten, ihr könnt also ruhig die Klassen die ihr mögt spielen und immer noch die neue Fähigkeit bekommen.
    Auch gibt es nun eine Unterteilung von "Physisch" und "Magisch" was Schaden und Rüstung angeht. dies ist nicht nur wichtig im Bezug auf Schaden(obwohl es eine diverse Gruppe umso wichtiger macht, den solltet ihr zb eine gruppe aus 4 Magienutzern haben, würdet ihr enorme Probleme haben an Gegnern mit hoher magischer Rüstung vorbeizukommen und umgekehrt), sondern auch auf Zustände, da die jeweiligen Rüstungsarten vor gewissen Zuständen schützen. Ein Charakter der zb noch physische Rüstung hat kann nicht zum bluten gebracht werden, oder niedergeschlagen werden, um ein Beispiel zu nenen, um diese zustände zuzufügen müsst ihr erst die jeweilige Rüstung durchbrechen.


    Wie alle wissen, bin ich ein großer Fan von rundenbasierten Spielen, sie sind gut geeignet um nebenher Tee zu trinken, wenn ein Familienmitglied etwas von einem braucht kann man für 5 Minuten vom PC weggehen und muss nicht mal auf Pause drücken und sie geben einem dass Gefühl im Fall von Erfolg, mit überlegenem Intellekt über dass Spiel triumphiert zu haben. Dies soll nicht heißen dass ich nicht auch echtzeitspiele Schätze, doch rundenbasiertes hat und wird immer einen besonderen Platz in meinem Herz haben. Heutzutage erscheinen nurnoch selten rundenbasierte Spiele, Darkest Dungeon, Atlas Reactor, Divinity Original Sin, War of the Human Tanks, um ein paar zu nennen, doch selten machen wirklich große Studios noch rundenbasierte Games(Larion Studios, die Macher von Divinity zählen glaube ich noch als Indie). Umso mehr freue ich mich natürlich wenn eines jener seltenen Big Budget Games rundenbasiert ist.


    Bevor ich weiterrede eines noch: Normalerweise reviewe ich keinen DLC, da sich dass in den meisten Fällen nicht lohnt, kaum ein DLC ist groß genug als dass ich dafür ein eigenes Review schreiben würde. In diesem Fall jedoch, da ich dass originale Xcom nicht reviewd habe und da der DLC so groß ist dass er laut Entwicklerstudio beinah Xcom3 geworden wäre, mache ich eine Asunahme zu dieser regel.

    Zunächst einmal, was ist Xcom2? Ein rundenbasiertes Strategiespiel indem die Erde von Aliens erobert wurde. Man selbst spielt dabei den Kommandanten einer Rebellengruppe und befiehlt in jeder Mission eine kleine Gruppe Elitesoldaten. Die andere hälfte des Spiels ist die Overmap, auf der man Ressourcen sammelt, Technologien erforscht, Waffen baut und Soldaten ausbildet, alles Dinge die dann in den eigentlichen Missionen zum Einsatz kommen. Über den Verlauf des Spiels findet ein Wettrüsten zwischen den Streitkräften der Aliens und den eigenen Truppen statt, bei dem man dem Feind stets eine Nasenlänge voraus bleiben muss, ansonsten verliert man sehr schnell seine besten Krieger, den es gibt permadeath in dem Spiel!


    Gut, nun wo wir die Grundlagen geklärt haben, was bringt war of the Chosen neues an den Xcom2-Tisch? So einiges! Zunächst einmal gibt es einige neue Aliens, wie etwa die Adventpriester, Purifier-Einheiten und die von mir sehr gehassten Spectre, um nur einige der neuen zu nennen. Wichtiger jedoch, sind die Namensgebenden "Chosen", 3 Elitealiens die ihre Reviere über ganze Kontinente erstrecken und in jeder Mission die man in diesen Gebieten bestreitet erscheinen können. Selbst wenn man sie besiegt, koommen sie wieder und wieder, bis man irgendwann ihre jeweiligen Verstecke findet und ihnen in diesen den Todesstoß verpasst. Jeder der Chosen hat seine eigenen Mechaniken, Stärken und Schwächen die die Mission beeinflussen und um die herum man spielen muss, wenn man überleben will.

    Wo wir schon beim Thema Missionen sind: Es gibt zig neue Missionen, sehr viele davon Twists und Varianten alter Missionen die dafür sorgen dass die Random generierten Konfrontationen sehr viel diverser sind als im Basisspiel!


    Eine weitere große neuerung ist die dritte Fraktion, die so genannten "Lost" oder wie ich sie einfach nenne "Zombies". Diese Untoten tauchen in manchen Missionen auf und greifen wahllos Aliens und Xcom gleichermaßen an, im besten Fall umschwärmen sie den Feind, im schlimmsten Moben sie einen eigenen Sniper der von dem Rest seiner Einheit getrennt wurde, ich habe beide Situationen bereits mehrmals erlebt. Die Lost bieten einige interessante neue Mechaniken, und ich sage ganz ehrlich, es kann sich sehr gut anfühlen wenn man in einer Runde mit einem Shotgunner eine ganze Gruppe von ihnen ummäht, aber genau so furchtbar fühlt es sich auch an wenn man eine Granate wirft um einen feindlichen Mech zu sprengen und oben im Eck die Worte "The sound attrackted a Lost Swarm" aufblinken sieht.

    Die Wichtigste neuerung des DLC sind wohl die 3 neuen Fraktionen, Skirmisher, Reaper und Templar, die 3 neue Klassen ins Spiel bringen, alle mit ihren eigenen Mechaniken. Jede der Klassen ist enorm stark, vor allem im Early game, wobei die Basisklassen diese allerdings in Sachen Spezialisierungen gegen Ende hin durchaus einholen können. Von den neuen Klassen abgesehen bieten die Fraktionen noch weitere Neuerungen, wie die Fraktionsbefehle, durch die man passive Boni erhalten kann, ebenso wie Nebenmissionen in die Man Soldaten schicken kann, was es erleichtert mehr Soldaten auf einmal zu Leveln.

    Auch Nennenswert für mich, ist die Photobooth, die es einem ermöglicht die eigenen Soldaten für Propagandaposter posen zu lassen, an sich absolut nutzlos, aber ich bin ein Mensch der es liebt eigene Leute zu erstellen und die Funktion hat mich sehr gefreut xD

    Eine letzte Sache die Anzumerken wäre, wäre dann wohl die "Optimierung der bisherigen DLCs", da man zu beginn des Spiels eine Option hat mit der man einstellen kann dass Dinge wie die Alienruler besser genutzt werden. Während ich immer noch sage dass "Ruler Reaction" Bullshit ist und ich nicht verstehe wie irgend jemand diese Fähigkeit für eine gute Idee hielt, hilft es dass die Alienruler nun allesamt eine eigene Mission haben und nicht länger einfach IRGENDWO auftauchen können und furchtbar sind, sondern wirklich in einem Areal erscheinen dass dafür gedacht ist mit ihnen zu kämpfen.


    Ich bin noch nicht fertig mit meinem Playthrough von War of the Chosen, ich bin ca 40 Stunden rein, aber ich kann jetzt schon sagen, es ist verdammt gut geworden. Eine Sache die man hierbei auch anmerken sollte ist dass das Spiel viel besser optimiert wurde und nicht mehr so furchtbar läuft wie dass Basisspiel es seinerzeit manchmal tat.
    Wer dass Grundspiel mochte, dem kann ich sehr empfehlen War of the Chosen zu spielen, sollte man das Basissspiel allerdings noch nie durchgespielt zu haben rate ich stark davon ab direkt mit der Erweiterung zu beginnen. Der DLC fügt WIRKLICH viel neue Dinge hinzu, was für einen kompletten Neuling schnell overwhelming werden könnte.


    Endlich bin ich dazu gekommen dass "neue" Spiel Gigantic auf Herz und Nieren zu testen. Neu ist ein etwas weiter gestrecktes Wort in diesem Zusammenhang, da dass Spiel eigentlich schon vor 2 Jahren erschienen ist, allerdings dann zu einem Windows 10 Store Exclusive wurde. Nach langer Zeit kamen einige Leute in Führungspositionen endlich darauf dass wenn sich ein Game am PC verkaufen soll, es NICHT windows 10 Store Exclusive sein sollte, und so kam es endlich auch auf Steam heraus! Da es nun "der öffentlichkeit zugänglich" ist, ist es Zeit es zu reviewn!


    Dass Spiel ist ein 3rd Person Hero Brawler, ich sage hierbei bewusst Brawler, nicht Shooter, da ein nicht unbeträchtlicher Teil des Rosters aus Nahkämpfern besteht, verglichen zu einem hero Shooter wie OW, welches zwar auch nahkämpfer hat, aber nur seeehr wenige. Es ist in dieser Hinsicht dem Spiel Battleborn ähnlicher, allerdings leidet es nicht unter dem Problem der Unübersichtlichkeit, dank der 3rd Person perspektive, die es einem erleichtert einen Überblick zu behalten.

    In dem Spiel treten 2 Teams aus jeweils 5 Leuten mit zu beginn ausgewählten Charakteren gegeneinander an und kämpfen an der Seite ihrer namensgebenden, gigantischen Kreaturen, einem Eulengreif und einem Schlangendrachen. Zeil des Spiels ist es die Kreatur des gegnerischen Teams zu besiegen. Dies wird ermöglicht indem man an verschiedenen Punkten der Map Energie sammelt, hat man genug von dieser greift der eigene Gigant den gegnerischen an und macht ihn für kurze Zeit verwundbar, dies ist die einzige Zeit in der die Spieler jene Kreaturen angreifen können.
    Die Notwendige Energie kann dabei nicht nur von den Punkten gesammelt werden, sondern auch indem man die von Gegnern beschworenen Bestien(zu diesen gleich mehr) tötet, oder gegnerische Spieler, letztere bringen dabei allerdings am wenigsten Energie, weshalb Objectives sehr wichtig sind.

    Auf den Energiepunkten innerhalb der eigenen Spielfeldhälfte ist es dem Team möglich verschiedene Kreaturen zu beschwören, die die Energie sammeln, nahende Gegner angreifen, Verbündete unterstützen und/oder einen Einfluss auf dass umliegende Schlachtfeld haben, wie Cerberi, Zyklopen, Baummenschen oder gar Drachen. Die Kreaturen zu beschwören kostet dabei allerdings eine verbrauchbare Ressource, jene die auch für ultimates benötigt wird, insofern ist es sehr wichtig die eigenen Kreaturen zu beschützen, um nicht ständig erneut Energie verschwenden zu müssen.


    Dies war die grundsätzliche Basis des Spiels in sehr vereinfachter Form ausgedrückt, nun kommen wir doch mal zu meinen Gedanken zu dem Spiel.

    Mir gefällt es sehr gut, es fühlt sich, in einer Zeit der 10.000 Games die versuchen den großen Titeln zu folgen erfrischend neuartig an! Auch das Businessmodell ist sehr fair(es ist ein f2p game, erlaubt einem aber für 30€ sämtliche Charaktere die es bereits gibt und je geben wird freizuschalten, was etwas ist das ich bereits bei Smite sehr zu schätzen wusste, bzw gewissermaßen auch bei OW schätze, auch wenn dieses Spiel nicht f2p ist).


    Der Artstyle des Games ist dabei besonders schön anzusehen, ein eher comichaft gehaltener Style der nicht so leicht altert und durch starke Farben vereinfacht den Überblick im Kampfgeschehen zu wahren. Ich kann es jedem der MOBAs oder Hero-Shootern/Brawler mag sehr ans Herz legen dass Spiel auszuprobieren.



    Ich bin ein verdammt großer Fan der Charaktere, sie sind enorm divers, und KEINER DAVON IST OVERSEXUALIZED!!!! Es ist traurig dass mich dass so erstaunen muss, aber dies könnte dass einzige Helden-basierte Teamspiel sein wo sämtliche charaktere viel Kleidung tragen und realisitisch große Brüste haben! Ihre Kits sind auch allesamt sehr cool und einzigartig, aber das erstere war es dass mich wirklich erstaunte als es mir erstmals auffiel!


    Auch der Fluss des Spiels ist enorm gut, jede Fähigkeit fühlt sich responsive an, was sie auch muss, legt dass spiel doch auf enorm viel Bewegung in seinem Kampfsystem, gehen, sprinten, springen, ausweichen in einer mehrschichtigen Landschaft fühlt sich enorm gut an, vor allem wenn man mit seinem Kampffrosch in die Luft kickt um der Scharfschützin eine Ebene weiter oben eine reinzuwürgen und den Tank der einen bedrohte in folge dessen in den Abgrund zu stoßen bevor man eilisten Schrittes davonrennt!

    Zu guter letzt, eine kleine Anekdote aus dem Entwicklungsprozess des Spiels, die wenig mit dem eigentlichen Game zu tun hat, aber dennoch nennenswert ist. Das Spiel sollte ursprünglich gecancelt werden, vor ca einem Jahr, der Publisher hatte nicht mehr das Geld seine angestellten zu bezahlen und dem Projekt wurde der Stecker gezogen. Nichts desto trotz, tauchte das komplette Programmiererteam am Morgen nach ihrem letzten offiziellen Arbeitstag geschlossen auf und setzte sich mit frischer Kraft ans Werk. Für mehrere Monate arbeiteten sie ohne jede Bezahlung, weil sie so sehr an dass Spiel glaubten. DAS nenne ich Einsatzbereitschaft, in einer Industrie die von Geldgierigen Businesspraktiken durchzogen ist derartige Aufopferungsbereitschaft zu sehen ist selten! Und das beste ist, dass diese Willenskraft uns ein fantastisches Videospiel beschert hat!


    Es ist schon eine weile her dass ich ein Review geschrieben habe, größtenteils lag dies daran dass es wenige neue Games gab die mein Interesse geweckt haben, Early Access-Games aus Prinzip nicht reviewd werden(ansonsten hätte ich schon etwas über Oxygen not Included) geschrieben und ich alte Games nur reviewe wenn sich etwas großes Neues bei diesen tut, wie damals im Fall von Shadow of Mordor und der Ankündigung eines zweiten Teils.


    Entsprechend erfreut war ich also, dass endlich mal wieder ein neues Spiel gefunden habe dass mein Interesse weckte, in Form von Pyre, dem neusten Werk aus dem Haus Supergiant Games(die macher von Bastion und Transistor). Während ich Bastion nie gespielt habe, so war ich doch ein großer Fan von Transistor, dass mit seinem einzigartigen Artstyle und hervorragendem Soundtrack überzeugte.


    Schauen wir uns nun also Pyre an. In der Welt von Pyre spielt man eine Gruppe aus Exiles, die an einer Art ritualistischen Ballsport teilnehmen, in der Hoffnung dadurch eines Tages zurück in die zivilisierte Welt zu können. Das Spiel wird dabei in 2 Teile gespalten. Die Spiele selbst, bei denen man mit jeweils 3 Mitgliedern der wild zusammengewürfelten Bande aus Fantasyrassen antritt und den in einem choose your own adventure style gehaltenen Rest. Beide dieser Segmente haben Einfluss aufeinander, so beeinflussen Entscheidungen in der Story den Zustand der Spieler bzw die Gegner im nächsten Kampf, während Siege und/oder Niederlagen Einfluss auf die Story haben.

    Dass Ballspiel ist dabei sehr Interessant, es ist etwas komplett eigenes und ich will euch garnicht zu lange mit den Details nerven, grob gesagt geht es aber darum den Ball in das Feuer des Gegners zu werfen bis dieses erstickt. Dabei bewegt man immer eines seiner drei Teammitglieder aktiv, während die anderen stationär sind, das selbe gilt für das Gegnerteam.


    Auch die farbenprächtige Charaktervielfalt ist sehr erfrischend, nicht nur im eigenen Team, auch alle gegnerischen Teams haben mindestens einen interessanten Charakter, von ehrenhaften Hunden, über Götter hassende Schlangenfrauen bis hin zu einem Punkrockdämon ist alles vertreten.

    Mir gefällt das Spiel sehr gut, ich bin noch nicht durch, aber ich bin weit genug in das Spiel rein als dass ich sehr davon überzeugt bin und bezweifle dass weitere Ereignisse in dem Spiel meine Meinung noch grob in die eine oder andere Richtung verschieben werden. Das Ballsportkampfsystem ist eine erfrischende Abwechslung zu so vielen anderen Spielen und ich kann es jedem nur Empfehlen einen genaueren Blick auf das Spiel zu werfen!


    Ich bin endlich dazugekommen Nier fertig durchzuspielen und stehe nun am Ende mit gemischten Gefühlen. Eines muss ich gleich vorneweg sagen, es heißt dass das Spiel sich sehr verändert bei wiederholtem durchspielen, allerdings habe ich nicht unlimitiert Zeit, insofern schreibe ich mein Review nun nach einem Playthrough.


    Fangen wir doch mal bei den Charakteren an. Ich mag all die Charaktere, was selten ist. Jeder hat eine Interessante Persönlichkeit, selbst der kleine charakterlose Hilfsroboter der den Hauptcharakter 2B begleitet. Auch der rest des Casts, 9S, 2A, die Operatorin, Pascal und all die anderen sind auf die eine oder andere Art Interessant gewesen.


    Auch die Story ist interessant, ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, aber es geht um Maschinen und deren Weg zur Selbstfindung nachdem sie den großteil der Menschlichen Rasse ausgelöscht haben.


    Die dritte große Stärke des Spiels liegt in seinem sehr Abwechslungsreichen Gameplay, Bullethellsequenzen, shoot em ups, 2d brawler, und 3d fightinggame, die Anzahl an Genres die dieses Game in sich vereint ist wahrlich beeindruckend!


    Leider kommen wir nun auch schon zu den Problemen... fangen wir beim Kampfsystem an. Ich hatte Anfangs spaß mit dem Kampfsystem, da es einen Invincibility dodge hat, und ich ein großer fan von derartigen mechaniken die perfekt getimtes Ausweichen belohnen. Leider stellte ich ein Problem damit fest: Man kann diese Dodges unbegrenzt durchführen, ohne jegliche Form von Cooldown, Energieleiste oder sonstigem Nachteil, weshalb nicht Präzesion sondern spamen der dodgetaste belohnt wird. Normalerweise könnte man argumentieren dass man während man dodget nicht angreifen kann, ergo muss man die Deffensive zu gunsten der offensive opfern, wenn man gewinnen will, und ich würde einem recht geben, WENN da nicht der Hilfsroboter wäre, der autotarggetdauerfeuer hat solange man die Taste gedrückt hält, auch während man dodget. Kaum dass man diese feststellung gemacht hat, wird jeder encounter in dem gesamten Spiel trivial und einzig eine Frage ob eure Finger aufgeben bevor die Gegner tot sind. Natürlich kann man argumentieren dass man dies nicht tun muss, aber warum sollte man auf Bonusschaden verzichten wenn man kann, vor allem wenn er ohne nachteil ist!? Reguläre Nahkampfangriffe wurden lediglich eine Möglichkeit den garantierten Schaden zu beschleunigen.

    Auch dass Gegnerdesign, während anfangs durchaus interessant, wurde sehr schnell eintönig, und während es doch immer wieder variationen gab, die tatsache dass sie allesamt auf der selben Robotermodell Basis designed sind lässt die Gegnervariationen noch eintöniger erscheinen. Und lasst uns garnicht erst mit dem Port anfangen.... ich weis garnicht wo ich beginnen soll, grundlose framedrops, immer noch keine möglichkeit das Spiel ordentlich zu fullscreenen und wenn man dem Internet vertrauen kann ein haufen Bugs die dass spiel buchstäblich unspielbar machen, allen voran der so genannte "whitescreen"-bug.


    Doch über all diese Sachen hätte ich hinwegsehen können, wenn da nicht die Open world wäre... Das Spiel hat eine der schlechtesten open worlds die ich je erlebt habe. Alles spielt in einer postapokalyptischen Welt, doch leider ist dies gleichbedeutend mit eintönigen Ruinen wohin man auch blickt. Es gibt nur wenige Gebiete und jedes von ihnen hat ein Hauptthema welches sich ohne jegliches Detail oder Variation durch dass gesamte Areal zieht... hätte ich keinen zweiten Bildschirm gehabt auf dem ich nebenher Videos schauen konnte wäre ich bei den ständigen Minutenlangen läufen von Punkt A zu Punkt B durch die ständig gleiche Landschaft wahrscheinlich wahnsinnig geworden. Die Zirkusstadt die man bereits recht früh sieht ist der einzig interessante Ort in dem gesamten Spiel! Eine open World kann einem Spieler die Möglichkeit geben herumzuwandern und ein Gefühl der Entdeckung geben während man sie durchwandert und auf interessante Dinge stößt, allerdings sorgt dies einzig dafür dass man ewig herumlaufen muss und sich dabei auch sehr oft verirrt bis man Endlich das Schnellreisesystem freischalten kann, welches an manchen Punkten des Spiels mehr oder weniger grundlos nicht funktioniert(an manchen Punkten macht es auch wieder Sinn, aber an den meisten nicht). Ich war stets der Meinung dass ein Spiel nicht an der größe seiner Welt sondern an deren Inhalten gemessen werden kann und Nier ist ein gutes Beispiel dafür wieso dem so ist, das Spiel käme von den Inhalten her mit einer Welt die nur 20% der Größe hat aus...


    Ihr wisst ich gebe keine Scores, sondern mache eine harte Abgrenzung, ob ich ein Spiel empfehlen kann oder nicht und ich muss leider sagen dass ich es im Fall von Nier nicht kann. Vielleicht ändert sich dies noch wenn ich es erneut durchspiele, doch bezweifle ich dass sich die Grundlegenden Probleme die ich mit dem Spiel habe verändern werden und man sollte ein Spiel nicht mehrmals durchspielen müssen um einen einzelnen guten Eindruck von ihm zu haben.


    Ich habe schon lange darauf gewartet Shovel Knight zu reviewn, allerdings wollte ich dies erst nach dem Spectre of Torment Update und endlich ist es soweit! Doch zunächst einmal: was IST Shovel Knight? Es ist ein Retro-inspirierter Plattformer, bei dem das Wort "Retro" ausnahmsweise nicht als synonym für schlechte Grafik zu verstehen ist(das Spiel mag pixelig sein, doch besagte Pixel sind durchaus gut gemacht). Man spielt Shovel Knight, der auf seiner Mission ist Shield Knight zu retten, welche in der Gewalt einer bösen Magierinn ist. Letztere hat sich den Order of no Quarter, zusammengestellt, ein Ritterorden aus skurilen Gestalten die allesamt als Bosse in ihren jeweiligen Leveln agieren.


    Dass Spiel selbst versetzt einen sofort in die SNES-Zeit, der ersten Plattformer-Games und an dieser stelle muss ich dazusagen, abgesehen vom allerersten Mario und Kirby, habe ich keine Plattformer gespielt, es ist daher kein Genre dass ich durch die rosarote Nostalgiebrille betrachten kann, sondern jedes Spiel, auch retroinspirierte, an heutigen Standards messe. Das gute jedoch ist, das Shovel Knight auch nach heutigen Standards ein großartiges Spiel ist!

    Jedes Level darin hat ein eigenes Thema, passend zu dem Boss den man am Ende gegenübersteht, SK fühlt sich sehr gut zu steuern an und das Spiel lehrt dich jede neue Mechanik sehr gut via Gameplay! Es ist stellenweise hart, aber stets fair, beinah jedes Geheimnis hat kleine visuelle Indikatoren nach denen man suchen kann und jeder Boss ist schaffbar, wenn man es erst einmal gelernt hat sein Angriffsmuster zu verstehen.


    Was mir persönlich in Spielen sehr wichtig ist ist der Soundtrack, gute Hintergrundmusik hat einen größeren Einfluss auf das Spielerlebnis als die meisten Leute es ihr zugestehen, doch auch hier Punktet das Spiel mit seinem fantastischen OST aus zig Tracks die als versteckte Notenblätter im Spiel gefunden werden können, so dass der Dorfbarde sie für einen spielt!

    Mein einziger ursprünglicher Kritikpunkt an dem Spiel war seinerzeit die Länge, da man es doch in etwa 5-6 Stunden durchspielen kann, doch auch dieses Problem besteht inzwischen nicht mehr. Die Developer veröffentlichten immer wieder Gratis Updates für das Spiel, die in ihrem Umfang eigenständige Spiele sein könnten, ganze neue Kampagnen die man aus der Sicht der Ritter des Ordens der bösen Zauberin spielt! Während die erste davon, in der man Plague Knight spielt durchaus solide war, aber mich persönlich nicht so mitgerissen hat wie die Mainstoryline, ist dass neuste Update in dem man Spectre Knight spielt wie ein komplett neues Spiel, jedes Level wurde komplett redisigned, jeder Boss überarbeitet und das Spiel mechanisch mehr Kampf-orientiert gestaltet!


    Für wen dass immer noch nicht gut genug klingt, dem biete ich noch einen letzten Verkaufspunkt: Mulitplayer! Dieser mag zwar nur in der Hauptkampagne zur Verfügung stehen, allerdings kann man diese seit dem neusten Update komplett zu zweit durchspielen(man kann tatsächlich sogar das Geschlecht des eigenen Charakters und sämtlicher Bosse umstellen, so weird es auch klingen mag).

    All diese Punkte sorgen dafür das Shovel Knight ein fantastisches Spiel ist, ein moderner Klassiker, sowohl für alte Fans des Genres, als auch für Leute die keinen Nostalgiewert dafür haben! Wenn man auch nur entferntes Interesse an Plattformer-Games hat, so sollte man sich dieses nicht entgehen lassen!


    Normalerweise reviewe ich keine Games die bereits eine Weile am Markt sind, da ein Review meist nur innerhalb des Erscheinungszeitraums für andere Leute nützlich ist. Ausnahmefälle bestätigen aber bekanntlich die Regel, wie zb wenn ein Game ein großes Update bekommt ODER wenn ein Game einen Zweiten teil kriegt(letzteres ist hier der Fall). Da manch einer von euch Footage des im Sommer erscheinenden Shadow of War gesehen haben könnte und so wie ich gerne die Anfänge eines Spiels kennen lernt, bevor er in ein Franchise eintaucht, lasst uns gemeinsam herausfinden ob sich dies denn auszahlt!


    Fangen wir doch einmal damit an zu klären WAS dieses Spiel eigentlich ist! Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit seines Release, wo es sehr danach wirkte als wäre es ein Assassins Creed inspiriertes Game, und oftmals wurde es, so auch von mir, scherzhaft als AC mit Orks bezeichnet. Das Kampfsystem, während es zwar durchaus Konterbasiert ist, erinnert mit seinen vielen Flüssigen Animationen und Fokus auf große Kämpfe gegen Horden an Feinden viel mehr an die Arkham-Reihe an Spielen. Wirf diesen Mix in die Welt von Tolkien im Zeitraum zwischen dem Hobbit und dem Herrn der Ringe, füge das Nemesissystem hinzu und was herauskommt ist Middle-Earth Shadow of Mordor!

    Ihr spielt effektiv 2 Charaktere mit dem selben Körper, Talion, ein Waldläufer vom schwarzen Tor dessen Familie ermordet wurde als Mordor nach Jahrhhunderten der Ruhe wieder erwachte und ein Elbenwraith der in eurem gemeinsamen Drang nach Rache an euch gebunden ist. Gemeinsam macht ihr euch daran in eurem streben nach Vergeltung Mordor von innen heraus zu zerstören indem ihr Orkkapitäne ermordet, Warchiefs erschlagt und ultimativ jagd auf die 3 stärksten Diener Saurons macht, den Hammer, den Turm und die Hand Saurons, ehemalige Menschen die von der Macht des dunklen Herrschers korrumpiert wurden und in der Abwesenheit der Nazgul als seine Ranghöchsten Diener agieren.

    Was dabei das Spiel so besonders macht ist sein einzigartiges Nemesissystem, welches mit 5 Ausnahmen, alle Orks die ihr tötet zufällig generiert indem es verschiedene Namen, Titel, Klassen, Fähigkeiten und optische Merkmale zusammensteckt. Wichtig dabei ist jedoch nicht nur diese primären Assets, sondern das scheinbare Leben dass diesen Orks eingehaucht wurde, indem ihnen eine "erinnerungsfunktion" gegeben wurde! Das Spiel hat unzählige Voicelines und Synchronsprecher, die den Orks wenn sie bei jeder erneuten Begegnung etwas sagen erst so richtig Charakter verleihen! Orks sprechen an wenns ei euch geschwächt vorfinden, wenn ihr sie mit Caragors angreift, wenn sie dass letzte mal vor euch geflohen sind und sogar wenn sie euch getötet haben! Im Fall eines Todes auserhalb einer Mainstorymission geht ihr nämlich nicht einfach zum letzten Checkpoint zurück, nein, ihr steht wieder auf, doch braucht ihr Zeit euch neu zu formen, so dass die Zeit in der Welt daweil voranstreicht, und die Orks immer stärker werden, indem sie Feste veranstalten, auf die Jagd gehen, ihr können in der Arena beweisen und manchmal sogar gegen andere Kapitäne kämpfen! Dieser Fortschritt der Welt, kombiniert mit der scheinbaren Erinnerung hilft dem Spiel sehr dass es sich lebendig anfühlt, das Wissen dass jene Interaktionen mit den Orks die in der eigenen Welt generiert wurden einzigartig sind sorgt dafür dass ausnahmslos jeder Spieler den ich kenne der das Spiel durchgespielt hat mindestens eine Kriegsgeschichte hat die er gerne Erzählt, über jenen einen Ork der ihm Jahrelang ein Dorn im Nacken war! Um 2 Beispiele zu bringen, hier ein Link zu meinem Post über die Geschichte von Pushkrimp Black-Blade, so wie ein Link zu dem Highlightreel des berühmten Reviewers AngryJoe und seines Erzfeinds Olgoth the Humiliator:
    Pushkrimp Black-Blade
    Olgoth the Humiliator
    Und wirklich JEDER hat eine derartige Geschichte, Bubol the Devourer, Latbag der Befleckte, Karka the Tracker um nur einige Namen jener Legendären Orks zu nennen die Geiseln der Menschheit waren, es gibt noch unzählige mehr dort draußen!

    Auch die Story ist nicht übel, natürlich ist es nicht die beste Story aller Zeiten, aber es ist eine solide Storyline die sich von ihrem Setting anfühlt als könnte sie wirklich in der Zeit zwischen den Büchern stattfinden! Bekannte Gesichter sieht man nur wenige, mit Ausnahme Golums, der allerdings auch Sinn innerhalb der Storyline macht, warum möchte ich allerdings aus Gründen offensichtlicher Spoilerproblematiken nicht vorwegnehmen. Einzig dass Ende der Storyline ist leider entäuschend, da es sich sehr gerushed anfühlt und 2 der 3 großen Kämpfe gegen die Schwarzen Kapitäne innerhalb der letzten halben bis ganzen Stunde des Spiels stattfinden und beide keine echten Kämpfe sind, eines ist eine seltsame Pseudostealthsequenz, dass andere eine QTE die kaum Sinn macht. Während dass Ende zwar eine Entäuschung war, so bin ich doch jemand der über ein schlechtes Ende hinwegsehen kann, wenn der Weg bis dahin mir gefiel(auch ist dass Ende nicht aus Storygründen problematisch, einzig wegen des fehlenden dramatischen Endkampf).


    Schauen wir uns doch nun mal die Kämpfe an. Dass freeflow Combat System der Arkhamreihe macht sich auch in diesem Spiel wunderbar, fühlt sich sogar fast schon besser an weil man die Gegner nicht einfach KO prügelt sondern sich buchstäblich wie Aragorn durch Horden aus Orks metzelt(da die guten Helden auch in den Filmen ganze Horden besiegt haben fühlt es sich sogar fast schon richtig an!). Auch löst es den Nachteil dieses Systems, dass es für die Flüssigen Animationen einen Teil des Schwierigkeitsgrades opfern musste, indem es insgesamt 5 verschiedene Klassen an Orks in das Spiel integrierte, Krieger, Jäger, Armbrustschützen, Schildträger und Berserker. Vor allem die letzten beiden mischen das Kontersystem ein wenig auf, da man Schildträger nicht parieren, nur ausweichen kann und Berserker einen einfach niederschlagen wenn man sie nicht erst stunt bevor man sie attackiert. Sollte man einen weiteren Schwierigkeitsgrad suchen, so kann ich empfehlen die "Warnsignale" in den Optionen zu deaktivieren, so dass nicht große Buttonprompt aufleuchten, wann immer man blocken und ausweichen muss, so dass man wirklich gezwungen wird auf die Details im Kampf zu achten!

    Leider ist das Spiel nicht Perfekt, so sehr ich es auch liebe. Abgesehen von dem etwas entäuschenden Ende gibt es vor allem dass Problem dass man viel zu stark werden kann, so dass nichts und niemand in Mordor mehr eine Herausforderung für einen darstellt, vor allem das fertigstellen der Nebenmissionen für die 3 Waffen des Spielers, Bogen, Schwert und Dolch schaltet einem Fähigkeiten frei die zwar einerseits cool sind, aber euch andererseits so stark machen dass ihr den Kampf um Helms Klamm alleine hättet bestreiten können. Während man sich zwar durchaus gut fühlt alles und jeden im eigenen Pfad abzuschlachten, so nimmt einem dass doch leider die coolen Interaktionen mit den Orkbossen, da ihr diese meist ein einziges mal seht bevor ihr sie in sekunden niederstreckt. Ein Interessantes anderes Problem dass ich erst bemerkte als ich Freunde dass Spiel spielen lies ist dass das Spiel durch die Fortschritte der Orks bei eurem Tod schwerer wird, je öfter ihr sterbt! Während die meisten Leute die oft derartige Spiele spielen nicht auf dieses Problem stoßen werden, können wirkliche Anfänger allerdings durch einen Haufen anfänglicher Fehler mit sehr vielen, verdammt starken Orks konfrontiert werden, während jene Leute die von Anfang an gut sind schnell die wenigen starken Kapitäne niederstrecken werden, so dass nur ein Haufen Schwächlinge aus den unteren Rängen nachrückt.

    Auch waren die meisten DLCs des Spiels eher Meh, eine Hand voll Warbands, ein paar Reskins für den MC und Herausforderungsmodi, einzig die beiden Story-DLCs sind wirklich cool, diese kann ich wirklich empfehlen, vor allem jenen des Bright Lords. Glücklicherweise kriegt ihr das Grundspiel inklusive aller DLCs in der GOTY edition für einen sehr guten Preis!


    Als Abschlusswort lässt sich sagen dass es ein gutes Spiel ist, dass dank dem Nemesissystem, trotz seiner Schwächen, zu einem großartigen Spiel gemacht wird! Ich kann es jedem mit Interesse an Herr der Ringe und Aktion-RPGs ans Herz legen dem Game eine Chance zu geben, da die Geschichte die jeder Spieler mit seiner persönlichen Nemesis entwickelt es zu einem einzigartigen Erlebnis macht!


    Wie viele von euch wissen liebe ich TCGs und seit Hearthstone den trend der digitalen TCGs eingeleitet hat, aber selbst leider eher meh geworden ist, bin ich oftmals auf der Suche nach neuen Kartenspielen. Mein go to Titel ist hierbei Faeria, allerdings hat dieses immer noch keine Android-App weshalb ich nach alternativen für Unterwegs gesucht habe bis ich auf Eternal Card Game gestoßen bin, welches man sowohl am Handy als auch am PC mit dem selben account spielen kann, was für mich immer ein Plus ist! Die Handyapp benutzt momentan noch einen Betaclient der sich stark an der Tablet version orientiert. Sie hat daher noch keine optimale steuerung, da viele der Buttons etwas zuuu klein sind für meinen Geschmack, aber nichts desto trotz erfüllen sie ihren Zweck. Nun aber zum eigentlichen Spiel!


    Eine Sache kann man wohl gleich vorweg sagen: Es ist Magic the Gathering. Es ist UNMÖGLICH die Parallelen zu Magic nicht zu sehen, es ist in fast jeder Hinsicht Magic, allerdings, da Magic kein schlechtes Spiel ist und bis heute nicht in der Lage war eine funktionierende PC version des Spiels zu erschaffen, ist dies eine gute Sache!



    Kommen wir doch erst mal zum Businessmodell: Wie in jedem TCG gibt es Booster aus denen man karten verschiedener Seltenheitsgrade erhält, Common, Uncommon, Rare und Legendär. In jedem Booster hat man eine Rare und manchmal auch eine Legendäre, sollte man multiple seltene Karten aus einem Booster ziehen können, so ist mir dies bislang noch nicht gelungen. Die Booster selbst sind in akzeptablem Tempo erhältlich, und auf Echtgeld umgerechnet kosten sie nur 1€ pro Booster, was kein schlechtes Angebot ist! Natürlich kann man es nicht 1:1 umrechnen, da sie leider das beliebte Konzept der Echtgeldverschleierung via Fiktiver Währung aka Gems praktizieren, aber zumindest verkaufen sie Gems nach dem Prinzip: Je mehr du auf einmal kaufst um so mehr kriegst für dein Geld.


    Eine durchaus erwähnenswerte Sache, wenn es zum freischalten von Karten kommt, wären die Modi "Forge" und "Gauntlet". In Gauntlett kann man jederzeit Gratis antreten um mit seinem deck gegen NPC decks anzutregen um, je weiter man kommt, mehr gold und karten freizuschalten. Forge ist ein klassischer Draftmodus gegen NPCs, mit dem coolen Twist dass man die gedrafteten Karte tatsächlich mal behalten darf, was einklassiker in RL TCGs ist, aber für digitale sehr ungewöhnlich. Insgesamt wirkt das Geschäftsmodell sehr fair.



    Das Spiel selbst ist wie gesagt Magic. Es gibt 5 Farben die man kombinieren kann, man brauch Signets, die das Equivalent zu Ländern sind, um Mana zu generieren welches gebraucht wird um Karten zu spielen usw usw. Kreaturen regenerieren Health am ende der Runde, der Verteidiger wählt seine Kämpfe, es ist wie eine ein wenig vereinfachte Version von Magic, wenn man Magic mag, wird man sich hier schnell zu hause finden, wenn nicht, dann wird dieses Spiel wenig tun können um es zu ändern.


    Ein problem dass es leider hat, ist dass klassische Magic the Gathering Problem in Form von Landflood und Landstarved, spiele in denen man NUR landkarten oder KEINE landkarten zieht. Dies ist leider so frustrierend wie damals in Magic, dies war eine der wichtigsten Inovationen im Berreich der digitalen TCGs um den Spielfluss stromlinienförmiger zu gestalten, man muss also in der Lage sein darüber hinwegzusehen, ansonsten kann dass einen sicher frustrieren.


    Insgesammt macht mir dass Spiel momentan allerdings großen Spaß und ich kann es empfehlen, was ihm an originalität fehlt macht es mit gutem Businessmodell, solider Steuerung und schönen Vissuals durchaus wett.


    Der neuste Indie-Titel den mein Auge erfasst hat ist "Rain World". Gleich vorweg: hierbei handelt es sich technisch gesehen nicht um ein Review, ein Review ist es nur wenn man ein Game bereits komplett durchgespielt hat. Betrachtet dieses "Review" daher lieber als First Impression, da dies es besser beschreibt.


    Rain World ist ein Indiegame in dem es darum geht dass der Spieler eine so genannten Slugcat spielt, die von ihrer Familie getrennt wurde und nun versucht durch die postapokalyptischen Ruinen der Rainworld zu kommen.


    Das Spiel präsentiert sich hierbei mit dem wahrscheinlich detailiertesten Pixelartstyle den ich seit Freedom Planet gesehen habe, es ist Bewundernswert wie viel Liebe zum Detail in jedem Hintergrund steckt!

    Das Spielkonzept sieht dabei wie folgt aus: sammle Nahrung, friss dich Satt und versuche den nächsten Checkpoint zu finden wo du in Winterschlaf übertreten kannst um die Welt weiter zu erforschen, bevor du Unweigerlich vom Tod ereilt wirst, in Form von wilden Tieren, lauernden Pflanzen oder unendlichen massen alles hinwegschwemmenden Regens(diese basieren soweit ich feststellen konnte via eines Timersystems dass einen ermutigen soll schneller voranzukommen, ultimativ allerdings in meinen Augen leider eher frustrierend ist, da die Schlafräume nicht nur schwer zu finden, sondern auch sehr selten sind).


    Wie man bereits an meinem Ton lesen kann handelt es sich bei diesem Review leider um kein zwingend positives, was sehr schade ist, da die Developer des Teams sich merklich mühe gegeben haben! Leider gibt es eine Vielzahl an "Problemen". Ich setze Probleme hierbei in Klammer, da sich manche dieser Probleme durchaus gezielte Gamedesigns sein könnten, die nur leider nicht meinen Geschmack treffen.


    Zunächst einmal, die Steuerung: Die Slugcat steuert sich sehr Sluggish(no pun intended), alles was man in dem Spiel tut, sei es nun springen, zu laufen beginnen, die Richtung ändern oder auch nur die Karte aufzurufen, gerade so sehr dass man es nicht einfach ignorieren kann. Vieleicht soll dies die Trägheit eines noch sehr jungen tiers repräsentieren, ich weis es nicht, doch es endet damit dass die Steuerung einfach nicht so Responsive ist wie ich sie in spielen gerne habe und bereits die Basiskontrolle des Tiers an mancher Stelle eher frustrierend war(zb wenn 3 Rohre nebeneinander waren, nur eines von ihnen führte ins nächste gebiet, aber alle 3 waren betretbar und man einfach jedes mal aufs neue mehrere Versuche brauchte um jenes mittlere Rohr zu betreten, solche Sachen klingen unbedeutend, aber können sehr schnell sehr frustrierend werden). Ich glaube dennoch dass es sich dabei vielleicht um eine gezielte Designentscheidung halten könnte, da alle Lebewesen in jener Welt ein wenig unbeholfen in ihrer Bewegung wirken, dies ändert nichts daran dass es mich frustrierte, aber andere Spieler könnten dies als durchaus Stimmig empfinden, spätestens allerdings in den Plattformingsequenzen wurde die Steuerung zur Quahl.

    Des weiteren: Musik. Sehr viele der Areale des Spiels verwenden keine Musik, allerdings nicht alle, sie startet manchmal und im nächsten Raum ist weider keine. Vielleicht soll dies für die tote leere Welt stehen, doch auch in einer toten leeren Welt kann man dies besser mit Geräuschen und Soundtrack präsentieren als absoluter totenstille, oder zumindest EIN WENIG geräuschen, wie dem tappen der eigenen füße, leisem hauchen von Wind, einfach irgend etwas wäre schön gewesen. Interessanterweise hat das Spiel tatsächlich sogar jenen minimalistischen Soundtrack den ich mir gewünscht hätte, doch aus gründen die ich nicht verstehe benutzt es diesen in vielen Arealen einfach nicht.

    Zu guter letzt, was mich schlussendlich wirklich mit dem Spiel frustriert hatte, zu dem Punkt dass ich es einfach nicht mehr weiterspielen wollte: 1-Hit Deaths. Alles in der Welt von Slugcat kann dich mit einem Treffer umbringen, sei es eine als Kletterstange getarnte Raubpflanze, die farbigen Krokoechsen, die seltsamen Cthulufliegen oder sonst etwas, die Slugcat wird auf ihrer Reise tausend Tode durchleben. Das System trägt die erste Zeit sehr zur Anspannung dabei, man weis nicht wo die Gefahr ist und muss immer auf der Hut sein, jedoch führt es schnell zu Frustration, besonders wenn die Tode auf die schwammige Steuerung zurückgehen und man erneut die Meilen vom letzten Checkpoint ablaufen darf. Natürlich handelt es sich dabei um ein System dass in vielen Plattformern verwendet wird, aber viele dieser Plattformer haben dafür auch eine sehr Präzise Steuerung die sofort auf jeden eingegebenen befehl reagiert und/oder sind großzügiger mit ihren Checkpoints. Selbst spiele wie Darksouls in denen der Tod eine essentielle Mechanik ist frustrierten mich weniger, da sie sich einfach besser steuern ließen und nahezu immer "fair" waren, da selten eine Mechanik einen mit einem einzigen Treffer umbrachte, wenn man bei bester Gesundheit war.


    Ich will nicht sagen dass Rain World ein schlechtes Spiel ist, während ich es spielte konnte ich eindeutig erkennen dass es das tat was es tun wollte und dass eine Menge Arbeit in dem Spiel steckte. Ich mochte Mechaniken wie die möglichkeit Wurfspeere nicht nur als Waffe einzusetzen sondern auch in Wänden als Kletterstangen stecken zu lassen, oder dass man Futter nicht nur konsumieren konnte sondern auch mit sich tragen und werfen konnte um wildtiere abzulenken, sehr viele nette Details! Aber ultimativ ist es für mich vor allem die Steuerung die dafür sorgt dass ich kein Interesse habe das Spiel weiterzuspielen.

    Update: sow, hab das Spiel jetzt durch, mit 47 Spielstunden hab ich das true ending erreicht un 99% des Spiels geschafft(hab leider nen bug durch den ich eine sache net komplettieren kann und bin deshalb net motiviert die eine noch offene challange im colloseeum of fools zu machen ID)


    Ich muss sagen, im Verhältnis von Preis zur Qualität und Quantität an Content ist dass eines der besten Spiele die ich je gespielt habe, es blieb bis zum Ende cool, bietet einem sehr viele Diverse Sachen, coolen Artstyle und und und, es ist echt ein nahezu Bodenloser pool an Content, fordernd aber fair(mit ausnahme des Soul Tyrant und seinen dämlichen Doppelteleport Groundpounce, fuck den typen) ^^


    Es ist bereits Monate her dass das Spiel Faeria in den Early Access gegangen ist, da ich allerdings der festen Überzeugung bin dass man mit dem endgültigen Verdikt eines Early Access Games bis zum eigentlichen Release warten sollte, da sich während der EA Zeit zu viel an einem Spiel verändern kann, bzw ein Spiel für das Bewertet werden sollte was es ist, nicht was es verspricht irgendwann mal zu sein. Nun ist es allerdings da und es wird Zeit einen näheren Blick auf das Spiel zu werfen!


    Zunächst: WAS ist Faeria? Eine Mischung aus Sammelkartenspiel und Strategiespiel, mit ein paar sehr Interessanten Twists! Davon ausgehend dass die meisten die Interesse an digitalen TCGs ohnehin dass eine oder andere über Hearthstone wissen, werde ich gelegentlich vergleichende Referenzen zu diesem Spiel, für das bessere Verständnis, heranziehen.


    Fangen wir doch zunächst einmal bei dem ersten Unterschied an, dem Deckbuilding. In diesem Faktor ähnelt dass Spiel ein wenig Magic the Gathering, es gibt 4 Farben an Karten, sowie neutrale Karten, und man kann sie beliebig mischen, man könnte ein Monocolour-Deck machen, oder auch ein Deck dass wirklich ALLE farben benutzt! Es gibt auch ein paar mehrfarbige Karten, die nur verwendet werden können wenn man beide Arten an Karten benutzt! Wirklich interessant, wird das Spiel allerdings nicht wegen seines Deckbuildings, sondern dem Gameplay!

    Dass Feld wird in Hexagons unterteilt und auf jedem dieser Hexagons kann der Spieler Land erschaffen, sofern er auf angrenzenden Feldern bereits Land und/oder Kreaturen hat. Auf diese Art bauen die Spieler nach und nach das Brett auf, auf dem sie Kreaturen beschwören und bewegen können aus. Hierbei handelt es sich wohl um den einzigartigsten Aspekt des Spiels, da es zwar durchaus bereits TCGs gibt die Aspekte von Karten und Spielbrett kombinieren, wie Duelyst und Shardbound, aber keines davon erlaubt es dem Spieler wirklcih aktiv das Feld zu erschaffen! Dies ermöglicht eine Menge taktischer Optionen, ob man lieber defensiv, nahe an dem eigenen Gott-Orb bauen will, oder eine aggresive Landbrücke in Richtung Gegner errichtet, beides sind valide Taktiken, die stark von eurem Spielstyle abhängen.

    Der nächste Interessante Aspekt ist wie Mana bzw, "Faeria" in dieser Welt funktioniert. Anders als in HS, wo sich die Manamenge kontinuierlich um 1 pro Runde bis zum Maximum von 10 erhöht, kriegt ihr hier eine feste Menge von 3 Mana pro Runde. Wie ihr mit 3 Mana pro Runde teure Karten ausspielen wollt? Ganz einfach, anders als in allen anderen Digitalen TCGs, wird in diesem nicht verbrauchtes Mana in die folgerunde übernommen! Zu diesem Aspekt kommen des weiteren die 4 Brunnen an der Seite des Spielfelds hinzu, die jede Runde Faeria generieren, welches mit Aktiven Kreaturen der Spieler eingesammelt werden kann, um das eigene Einkommen effektiv zu erhöhen! Dadurch müssen die Spieler sehr strategisch mit ihren Ressourcen umgehen, man kann über mehrer Runden hinweg versuchen Brunnen zu kontrollieren und den Gegner einfach zu überdauern, oder man baut direkt zu beginn eine Landbrücke und versucht ihn mit wenigen Kreaturen die man mit dem angesparten Mana direkt im Gesicht des Gegners erscheinen lässt zu überrennen!

    Was Spielmodi angeht,so gibt es die klassischen, ranked, casual, eine PvE-Kampagne und PANDORA!!!!(aka die Hearthstone-Arena). Anstatt euch lang und breit über die Modi zu erzählen, sage ich euch einfach dass man in so ziemlich allen in ca 1-2 Minuten ein Match findet, die Community ist also durchaus in einem gesunden Zustand.


    Von allen digitalen TCGs ist es momentan mein liebstes, da sein Konzept einfach derartig einzigartig ist und auch sein Businessmodell(f2p) scheint solide zu sein, da das SPiel einem eine Menge möglichkeiten gibt Gold für Booster zu verdienen.


    Momentan ist das Spiel sowohl auf Steam, als auch für IOS erhältlich, eine Androidapp sollte bald kommen. All diese benutzen den selben Account so dass man die selben Karten und Decks sowohl unterwegs als auch am heimischen rechner nutzen kann!



    Viel mehr muss ich glaube ich ohnehin nicht erzählen, da es ein f2p game ist werden die Interessierten unter euch es ohnehin einfach ausprobieren und die nicht Interessierten schon ausgetuned sein, schätze ich mal xD mir gefällt es sehr gut, alleine schon weil es die Kreativen Farbkombinationsmöglichkeiten wie Magic the Gathering sie einst hatte endlich auch in digitalen TCGs einführt!(nicht nur dieses Klassenkartensystem wie es eben seit hearthstone populär ist) entsprechend ist die Menge der Decks die man bauen kann gewaltig, und das beste, fast alle SPielweisen können viable sein! Sowohl aggresive als auch defensice, mono- und multifarbentaktiken, es gibt keine die von vornherein über- oder unterlegen ist(und da ich ein Mann bin der meist seeehr langsame Decks spielt, bin ich froh endlich wieder etwas zu haben dass nciht so extrem von Aggro dominiert wird).

    Ich kann es euch wirklich sehr ans Herz legen ^^ Ich bin grad fertig damit geworden nach 32 Stunden(Im Sinne von, Endboss ist tot, Worldcompletion wär ich erst bei 73%, ich glaub das hol ich noch nach xD) und das Spiel hat durchgehend neue Gebiete, Gegner, NPCs und ähnliches offenbart, für ein 15€ Indiegame war die Menge an Content sowohl in Sachen Qualität als auch Quantität beeindruckend!
    Bis auf 2 Bugs(in dem Sinn echte Fehler, kein Wortwitz dass es eine Insektenwelt ist xD) lief es auch echt flüssig und mein Fazit ist dass es eines meiner liebsten Games ever geworden ist, hoffe dass die Entwickler genug Erfolg damit haben ein weiteres Spiel zu machen, würd gern mehr aus dem 3-Mann Indiestudio sehen ^^